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Fensterpositionen nach dem Trennen eines Monitors oder Abdocken wiederherstellen

Wer einen Laptop mit Dockingstation nutzt, kennt das: Für ein Meeting abdocken, zurückkommen, wieder andocken, und alle Fenster drängen sich auf dem Laptop-Display. Das passiert auch bei einem lockeren Monitorkabel, beim Umschalten eines KVM-Switches oder wenn ein per HDMI angeschlossener Fernseher ausgeht. Windows versucht zu helfen, doch das Ergebnis hängt von der Windows-Version und davon ab, wie sich die Monitore neu verbinden. So funktioniert das eingebaute Verhalten, und so bringt DisplayForge die Fenster jedes Mal auf die richtigen Bildschirme zurück.

Aktualisiert 5 Schritte

  1. Sehen, was Windows tut, wenn ein Monitor verschwindet

    Wird ein Monitor entfernt, verschiebt Windows seine Fenster auf einen verbleibenden Bildschirm. Windows 11 hat dafür zwei Schalter unter Einstellungen, System, Bildschirm, Mehrere Bildschirme: „Fensterpositionen basierend auf der Monitorverbindung speichern“ versucht, die Fenster zurückzuschieben, wenn der Monitor wiederkommt, und „Fenster minimieren, wenn ein Monitor getrennt wird“ minimiert sie stattdessen. Unter Windows 10 gibt es diese Schalter nicht. Auch unter Windows 11 ist das Ergebnis unzuverlässig, wenn Monitore in anderer Reihenfolge zurückkommen, das Dock neue Anzeigenummern vergibt oder Fenster maximiert waren.

  2. Ein Profil für den angedockten Zustand speichern

    Ordnen Sie bei angeschlossenem Dock die Fenster auf allen Monitoren an, öffnen Sie in DisplayForge Fensterprofile und klicken Sie auf Aktuelles speichern, etwa unter dem Namen Angedockt. Öffnen Sie dann Profiloptionen und aktivieren Sie An diese Bildschirmkonfiguration binden sowie Automatisch anwenden, wenn diese Konfiguration verbunden wird. DisplayForge speichert jeden Monitor mit Gerätepfad und EDID-Modell und erkennt Ihre Bildschirme deshalb auch dann, wenn Windows sie neu nummeriert. Beim nächsten Andocken wartet es ein paar Sekunden, bis sich die Konfiguration beruhigt hat, und stellt das Profil Angedockt selbstständig wieder her.

  3. Ein zweites Profil nur für den Laptop anlegen

    Docken Sie ab, ordnen Sie die Fenster auf dem Laptop-Bildschirm nach Ihrem Geschmack und speichern Sie ein weiteres Profil, etwa Laptop, mit denselben beiden Optionen. Jetzt hat jede Konfiguration ihr eigenes Layout: Abdocken wendet Laptop an, Andocken wendet Angedockt an. Wenn Sie keine Profile pflegen möchten, genügt auch der Automatisierungsschalter Fenster nach Bildschirmwechsel, Energiesparmodus und Entsperren wiederherstellen. Er behält eine Momentaufnahme für jede Monitorkonfiguration und stellt die richtige wieder her, sobald diese Konfiguration erneut auftaucht.

  4. Festlegen, wohin Fenster eines fehlenden Monitors gehen

    Manchmal kommen nur einige Monitore zurück, etwa an einem Wechselarbeitsplatz mit einem statt zwei Bildschirmen. In den Profiloptionen können Sie unter Wenn ein Bildschirm fehlt zwischen Nächster Bildschirm, Hauptanzeige oder einem bestimmten Monitor wählen. Fenster des fehlenden Bildschirms werden passend skaliert auf diese Anzeige gesetzt, statt irgendwo zu landen. Bevor Sie sich darauf verlassen, klicken Sie auf Vorschau der Wiederherstellung: Die Karte zeigt, welche Fenster verschoben werden, welche schon am Platz sind und welche Apps nicht laufen.

  5. Mit Triggern weiter automatisieren

    Unter Trigger geht noch mehr. Mit dem Auslöser Ein Bildschirm wird verbunden wählen Sie Fensterprofil wiederherstellen, ein Anzeigeprofil anwenden, um Auflösung, Bildwiederholrate und Hauptbildschirm zu setzen, oder die Helligkeit einstellen. Ein passender Trigger für Ein Bildschirm wird getrennt kann aufräumen, wenn Sie gehen. Anzeigeprofile und Fensterprofile ergänzen sich gut: Das Anzeigeprofil bringt die Bildschirme in Ordnung, danach setzt das Fensterprofil jedes Fenster an seinen Platz.

Häufige Fragen

Warum nummeriert Windows meine Monitore nach dem Neuverbinden um?

Die Anzeigenummern hängen davon ab, in welcher Reihenfolge der Grafiktreiber die Bildschirme erkennt, und diese Reihenfolge kann sich nach Abdocken, Standby oder Treiberneustart ändern. DisplayForge speichert Monitore nach Geräteidentität und Modell, deshalb bringt eine Umnummerierung Ihre Profile nicht durcheinander.

Funktioniert es auch, wenn ich das Dock an einen anderen Anschluss stecke?

In den meisten Fällen ja. Ändert sich der Gerätepfad, ordnet DisplayForge Monitore über EDID-Modell und Auflösung zu, danach über die Position. Baugleiche Monitore werden anhand ihrer Lage in der Anordnung unterschieden.

Ich nutze zu Hause und im Büro verschiedene Docks. Ist das ein Problem?

Nein. Speichern Sie pro Schreibtisch ein Profil und binden Sie jedes an seine Monitorkonfiguration. DisplayForge wendet das Profil an, das zu den angeschlossenen Bildschirmen passt.